Bienen

Schätzungen zufolge lebt die Honigbiene seit circa 100 Millionen Jahren auf der Erde.

 

Die gezielte Bienenhaltung durch Menschen begann vor circa 7000 Jahren in Zentralanatolien.
Auch die Ägypter betrieben bereits vor 4000 Jahren, für damalige Verhältnisse, eine ziemlich hochentwickelte Bienenhaltung.

 

Im wesentlichen kann man Bienen in zwei Gruppen unterscheiden:

In Wildbienen wie einzeln lebende Solitärbienen, die hier nicht weiter behandelt werden sollen und die Familie der (staatenbildenden) Honigbienen Apini.
Von den 9 Arten ist nur die „westliche Honigbiene“ Apis mellifera mit ihren Unterarten in Europa heimisch.
In Österreich ist die Rasse der Apis mellifera carnica (Krainerbiene) am verbreitetsten.

Es gibt drei Geschlechtsausprägungen:

      1. Königin, ein fortpflanzungsfähiges Weibchen (i.d.R.) nur einmal im ganzen Volk vorhanden

    Die Königin legt bis zu 2000 Eier/Tag

 

      1. Drohn, die männliche Biene, hat im wesentlichen nur die Aufgabe der Begattung zu erfüllen

    (ca. 2000/Volk Frühjahr/Sommer).

 

 

      1. Arbeiterin, ein verkümmertes Weibchen das nicht zur Fortpflanzung fähig ist.

    (ca. 5000-10000/Volk Herbst/Winter bis 50.000/Volk Frühjahr/Sommer)

 

Die Arbeiterin hat auch die mannigfaltigsten Aufgaben im Volk zu übernehmen.
In den ersten Tagen ihres Lebens hat sie für die Sauberkeit des Bienenstockes als Putzbiene zu sorgen, danach hat sie die Brutpflege zu übernehmen.
Im Anschluss daran bestehen ihre Aufgaben aus Wachserzeugung,Wabenbauen, Futterumtragen.
Am 18 Tag ihres Lebens (eine Sommerbiene wird circa 35-36 Tage alt.) erblickt sie als Wachbiene
am Flugloch zum ersten Male Tageslicht.
Nach 3-4 Tagen Fluglochwache wird sie zur Flugbiene und verbringt den Rest ihres Lebens mit dem Sammeln von

  • Pollen
  • Nektar -Kittharz (Propolis)
  • Wasser

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